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	<title>MPZ Dresden</title>
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	<description>Medienpädagogisches Zentrum</description>
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	<title>MPZ Dresden</title>
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	<item>
		<title>Praxisperle: iWorks – lebendiger Unterricht mit Pages, Keynote und Numbers</title>
		<link>https://www.mpz-dresden.de/iworks-fds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:13:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung und Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[forum digitale schule]]></category>
		<category><![CDATA[ipads]]></category>
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					<description><![CDATA[**Digitale Schule &#124; Bordmittel &#124; Interaktion &#124; Differenzierung &#124; Grundschule–Sek I** Dieses Praxisbeispiel zeigt, wie die auf iPads vorinstallierten Apple-Apps Pages, Keynote und Numbers für didaktisch vielseitige Lernmaterialien genutzt werden können – ohne zusätzliche Lizenzen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group mpz-section-context"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Kontext</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Praxisbeispiel zeigt, wie die auf iPads vorinstallierten Apple-Apps Pages, Keynote und Numbers für didaktisch vielseitige Lernmaterialien genutzt werden können&#8230;</li>
<li>Das gemeinsame Menüsystem der drei Apps senkt die Einarbeitungshürde: Wer eine App kennt, findet sich in den anderen schnell zurecht.</li>
<li>Der Beitrag richtet sich an Lehrkräfte, die mit vorhandenen Mitteln interaktive Arbeitsblätter, Lernstationen und multimediale Präsentationen gestalten möchten – von d&#8230;</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-goals"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Interaktive Lernmaterialien erstellen</strong>, die Text, Bild, Audio und Video in einem Dokument vereinen – ohne Medienbruch und ohne Werbung.</li>
<li><strong>Webvideos einbetten</strong> statt zu verlinken, sodass Schülerinnen und Schüler nicht auf YouTube mit Kommentaren und Vorschlägen konfrontiert werden.</li>
<li><strong>Differenzierung durch Platzhalter und Aufgabenformate:</strong> Foto-Platzhalter, Audio-Aufgaben und Schreibfelder ermöglichen verschiedene Bearbeitungswege im selben Dokument.</li>
<li><strong>Interaktive Präsentationen mit Keynote:</strong> Verlinkungen zwischen Folien ermöglichen adaptive Lernpfade (Lesespur, Escape Room), bei denen Klickentscheidungen unterschiedliche Folien öffnen.</li>
<li><strong>Digitale Lernstationen mit Numbers:</strong> Numbers eignet sich als flexibles Stationenformat – Tabellen werden zur freien Fläche umgewandelt, auf der Medien, Checklisten und Bewertungselemente arrangiert werden.</li>
<li><strong>Kollegiales Weiternutzen:</strong> Gemeinsame Symbolsprache (z. B. Mikrofon-Symbol für Audioaufgaben) und Copy-Paste-Prinzip ermöglichen schnellen Aufbau eines geteilten Materialpools.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-process"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Tools</h2>


<h3 class="wp-block-heading">Pages – das digitale Arbeitsblatt</h3>


<p class="wp-block-paragraph">In Pages entstehen digitale Arbeitsblätter, die weit über ein einfaches Textdokument hinausgehen. Zentrale Funktion ist das <strong>Einbetten von Webvideos</strong>: Über das Büroklammer-Symbol (Medien → Webvideo) wird eine YouTube-URL direkt ins Dokument integriert. Das Video spielt ohne Werbung und ohne Weiterleitung auf YouTube – der Unterrichtsfluss bleibt erhalten.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Foto-Platzhalter</strong> sorgen dafür, dass Schülerfotos nur innerhalb des vorgesehenen Rahmens erscheinen und das Layout nicht verschieben. Sie werden über das Plus-Menü oder durch „Als Platzhalter verwenden&#8220; aus einem bestehenden Bild erstellt. Ergänzt um eine Audio-Aufgabe (z. B. „Sprich die drei wichtigsten Merkmale ein&#8220;) entstehen so Arbeitsblätter, die verschiedene Lernkanäle ansprechen.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Keynote – interaktive Lernpfade</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Keynote ermöglicht Verlinkungen nicht nur zu Websites, sondern direkt <strong>zu anderen Folien derselben Präsentation</strong>. Damit lassen sich adaptive Formate umsetzen:</p>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lesespur:</strong> Klick auf eine Figur öffnet die zugehörige Informationsfolie; ein falscher Klick führt zu einer Rückmelde-Folie mit Audiohinweis („Das war leider falsch – versuch es nochmal&#8220;).</li>
<li><strong>Escape Room:</strong> Gleiches Prinzip mit Rätseln und versteckten Klickbereichen; das Startbild bleibt immer gleich, transparente Rahmen definieren die aktiven Zonen.</li>
</ul>


<p class="wp-block-paragraph">Für die Verlinkung: Objekt auswählen → Büroklammer → Link → Folie auswählen. Unsichtbare Rechtecke über Bildbereichen gelegt ermöglichen beliebige Klickzonen.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Numbers – die digitale Lernstation</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Numbers wird zum Stationsformat, indem die erste (voreingestellte) Tabelle gelöscht wird – übrig bleibt eine freie graue Fläche. Darauf lassen sich Bilder, Videos, Audiodateien, Checklisten und Bewertungssterne (Bordmittel) frei arrangieren. Das Ergebnis ähnelt einer Pinnwand und ist einfacher zu gestalten als vergleichbare Layouts in Excel.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Ein praktischer Trick: Ein Post-it-Element oben rechts auf einer zweiten Seite mit dem Feld „Name:&#8220; dient als Deckblatt, falls Schülerinnen und Schüler die Datei nicht selbst benennen.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Gemeinsames Menüsystem</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Pages, Keynote und Numbers teilen dieselben Bedienprinzipien: Büroklammer für Medien, Plus für Objekte, Platzhalter-Logik. Wer ein Format beherrscht, überträgt dieses Wissen direkt auf die anderen beiden Apps.</p>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-tips"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Tipps &amp; Stolpersteine</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Webvideo-Einbettung:</strong> In neueren iPadOS-Versionen findet sich die Funktion unter Büroklammer → Medien → Webvideo. In älteren Versionen ist sie direkt in der Menüleiste sichtbar. Ohne Einbettung landen Schülerinnen und Schüler bei YouTube mit allen Ablenkungen.</li>
<li><strong>Platzhalter:</strong> Funktionieren nur mit Fotos, nicht mit Zeichnungen. Aus einem bestehenden Bild: Bild auswählen → „Als Platzhalter verwenden&#8220;.</li>
<li><strong>Export zu Windows:</strong> Pages-Dokumente lassen sich als Word-Dateien exportieren (Teilen → Exportieren → Word). Eingebettete YouTube-Videos werden dabei zu Links. Formatierungen können abweichen – auf gleicher Plattform (iPad oder Online) zu bleiben ist die sauberste Lösung.</li>
<li><strong>Numbers vs. Excel:</strong> Checkboxen und Bewertungssterne sind in Numbers einfacher zu erstellen als in Excel; für schulische Stationenformate ist Numbers die empfehlenswertere Wahl.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-transfer"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Übertragbarkeit</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Andere Plattformen:</strong> Die Prinzipien – Video einbetten statt verlinken, Platzhalter für Fotos, Folienlinks für interaktive Pfade – lassen sich auf PowerPoint und Google Slides übertragen.</li>
<li><strong>Kollegiale Nutzung:</strong> Eine gemeinsam abgestimmte Symbolsprache (z. B. Mikrofon-Icon für Audioaufgaben, Kamera-Icon für Fotoabgaben) ermöglicht Wiedererkennbarkeit über Klassen und Fächer hinweg. Fertige Elemente können per Copy &amp; Paste in neue Arbeitsblätter übernommen werden.</li>
<li><strong>Jahrgangsstufen:</strong> Lesespur und Escape Room (Keynote) sowie digitale Stationen (Numbers) sind einmalig erstellt und vielfach wiederverwendbar – von der Grundschule bis zur Sekundarstufe I.</li>
</ul>

</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxisperle:  Lernraum Plus – vom Nutzer zum Gestalter</title>
		<link>https://www.mpz-dresden.de/lernraum-plus-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:13:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung und Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[forum digitale schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpz-dresden.de/?p=8877</guid>

					<description><![CDATA[**Digitale Schule &#124; Grundschule &#124; Kooperation &#124; Co-Kreation &#124; Lernmanagement** Lernraum Plus verbindet schulische Vorbereitung mit einem kompakten Umsetzungsfenster im MPZ zu einem ko-kreativen Projektformat für Grundschulklassen. Lernende entwickeln aus fachlichen Inhalten ein g]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group mpz-section-context"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Kontext</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lernraum Plus verbindet schulische Vorbereitung mit einem kompakten Umsetzungsfenster im MPZ zu einem ko-kreativen Projektformat für Grundschulklassen.</li>



<li>Lernende entwickeln aus fachlichen Inhalten ein gemeinsames digitales Produkt – ein Buch, eine 3D-Welt oder ein Erklärvideo – und wechseln dabei bewusst von der Konsum&#8230;</li>



<li>Das Konzept verknüpft Portfolioarbeit in der Schule mit technischer und didaktischer Begleitung vor Ort und macht fachliches Wissen auf eine Weise sichtbar, die über d&#8230;</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-goals"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vom Nutzer zum Gestalter:</strong> Kinder erstellen gemeinsam ein digitales Produkt, das sich am Ende zu einem Ganzen zusammenfügt – kein weiteres Arbeitsblatt, sondern ein Ergebnis, das sie selbst zeigen können und wollen.</li>



<li><strong>Co-Kreation erfahren:</strong> Jede Gruppe trägt einen Teil bei; erst zusammen entsteht das vollständige Produkt. Das schult Absprache, Verlässlichkeit und das Vertrauen in die Arbeit anderer.</li>



<li><strong>Wahl der Darstellungsform:</strong> Book Creator, CoSpaces oder Green Screen – je nach Thema und Stärken der Kinder. Für Kinder, denen ein Vortrag vor der Klasse schwerfällt, bieten digitales Buch oder Audioaufnahme eine gleichwertige, niedrigschwellige Alternative.</li>



<li><strong>Fachliches Wissen vertiefen:</strong> Die Vorbereitung in der Schule und die Umsetzung im MPZ sind didaktisch verzahnt – Kinder müssen ihr Wissen so durchdringen, dass sie es anderen erklären oder zeigen können.</li>



<li><strong>Portfolio nachhaltig nutzen:</strong> Das in Learning View angelegte Portfolio bleibt nach dem Projekt erhalten und kann für weitere Themen, Testvorbereitung oder gemeinsame Zusammenfassungen weitergenutzt werden.</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-process"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Tools</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Phase 1 · Vorbereitung in der Schule (5–6 Stunden)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thema wird zunächst wie gewohnt in der Schule erarbeitet – ob Lerntheke, Wochenplan oder Experiment. In einer eigenen Einführungsstunde stellen Lehrkraft und Kinder gemeinsam die Frage: <em>Wie können wir unser Wissen sichtbar machen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Gruppe legt ein <strong>Learning View</strong>-Portfolio an und sammelt dort Fotos, Texte und Notizen. Geteilte Portfolios ermöglichen echte Gruppenarbeit – alle tragen bei, alle können nachschauen. Die Einführung in Learning View übernimmt das MPZ oder ein schulischer Multiplikator; sie sollte deutlich vor dem MPZ-Besuch stattfinden, damit die Kinder die Plattform bereits kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Den Kindern von Anfang an zeigen, <strong>wohin die Reise geht</strong> – ein fertiges Buch, eine 3D-Welt oder ein Erklärvideo. Dieses Zielbild motiviert und gibt Orientierung für die gesamte Vorbereitungsphase.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Phase 2 · Technische Einweisung (1–2 Stunden)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens zwei Wochen vor dem MPZ-Besuch erhalten die Kinder eine Einführung in Learning View und die dazugehörige Portfolioarbeit, um Bilder und Texte vorzubereiten. Expertenkinder, die schnell Sicherheit gewinnen, können dabei helfen, die anderen einzuweisen. Diese Peer-Einweisung entlastet die Lehrkraft und stärkt das Selbstbewusstsein der schnellen Lernenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Phase 3 · Tag im MPZ (2–3 Stunden)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am MPZ-Tag entsteht das gemeinsame Produkt. Die Kinder arbeiten – je nach gewählter Darstellungsform – mit einem der folgenden Tools:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Book Creator</strong> – digitales Buch mit Text, Bild und Ton (Free-Account: 40 Bücher; Webvariante ohne Apple-Cloud-Abhängigkeit)</li>



<li><strong>CoSpaces</strong> – interaktive 3D-Welt zum Erkunden und Präsentieren (10 kostenlose Zugänge; Handbuch vom MPZ ausleihbar)</li>



<li><strong>Green Screen</strong> – Erklärvideo oder Reportage mit frei gewähltem Hintergrundbild</li>



<li><strong>3D-Druck</strong> – optional, mit Unterstützung durch technikaffine Eltern oder MPZ-Personal</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">MPZ-Mitarbeitende begleiten den Tag technisch und didaktisch. Die Gruppenprodukte können sich am Ende zu einem gemeinsamen Klassenergebnis zusammenfügen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zeitplan auf einen Blick</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vorlauf ca. 3 Monate · Schule 5–6 Std. · Technikeinweisung 1–2 Std. · MPZ 2–3 Std.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-tips"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Tipps &amp; Stolpersteine</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Speichern nicht vergessen:</strong> Besonders in CoSpaces gilt: einmal nicht gespeichert ist einmal weg. Feste Speicherroutinen von Beginn an einüben. Book Creator über die Webvariante umgeht Cloud-Abhängigkeiten – je nach Schulrichtlinie die bessere Wahl.</li>



<li><strong>Learning View:</strong> Beim Anlegen des Gruppenportfolios „gemeinsam verwenden&#8220; wählen und alle Teammitglieder hinzufügen – sonst sehen Kinder nur ihre eigenen Einträge.</li>



<li><strong>Vorlauf einplanen:</strong> Termin und Thema frühzeitig mit dem MPZ abstimmen; Learning View sollte bereits in der Schule eingeführt sein, bevor der MPZ-Tag näher rückt.</li>



<li><strong>Mut zur Lücke:</strong> Nicht alles muss perfekt vorbereitet sein. Kinder – und ggf. technikaffine Eltern – können vieles selbst herausfinden. „Beim Gehen merkt man, was man braucht.&#8220;</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-transfer"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Übertragbarkeit</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Andere Themen und Jahrgänge:</strong> Jedes Sach- oder Fachthema, das in der Schule vorbereitet wird, eignet sich als Ausgangspunkt; die Produktform (Buch, 3D-Welt, Video) ist frei wählbar und an Thema und Lerngruppe anpassbar.</li>



<li><strong>Ohne MPZ-Besuch:</strong> Learning View, Book Creator und CoSpaces sind auch rein schulisch nutzbar; die Kooperation mit dem MPZ ist eine Bereicherung, aber keine Voraussetzung.</li>



<li><strong>Nachhaltigkeit:</strong> Portfolios und Tool-Zugänge bleiben nach dem Projekt erhalten und können für weitere Themen, Hausaufgaben oder die Vorbereitung auf Klassenarbeiten weitergenutzt werden.</li>
</ul>
</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxisperle: Learning View – digitale Lerntheke und Lernmanagement</title>
		<link>https://www.mpz-dresden.de/learning-view/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[digitales selbstlernen]]></category>
		<category><![CDATA[forum digitale schule]]></category>
		<category><![CDATA[learningview]]></category>
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					<description><![CDATA[**Digitale Schule &#124; Grundschule &#124; Lernmanagement &#124; Differenzierung &#124; Alternative Bewertung** Dieses Praxisbeispiel zeigt den Einsatz von Learning View als digitale Lerntheke in der Grundschule. Die Plattform bildet Wochenpläne und differenzierte Aufgabenformate in einer Oberfläch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group mpz-section-context"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Kontext</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Praxisbeispiel zeigt den Einsatz von Learning View als digitale Lerntheke in der Grundschule.</li>



<li>Die Plattform bildet Wochenpläne und differenzierte Aufgabenformate in einer Oberfläche ab, reduziert den analogen Materialaufwand und ermöglicht Lehrkräften einen kon&#8230;</li>



<li>Das Beispiel verdeutlicht, wie Learning View ab Klasse 1 eingesetzt werden kann, um individuelle Lernwege zu begleiten, Eltern einzubinden und in Nebenfächern alternat&#8230;</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-goals"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Digitale Lerntheke:</strong> Wochenpläne und Arbeitspläne werden vollständig digital abgebildet; die analoge Materialflut wird reduziert.</li>



<li><strong>Individuelle Differenzierung:</strong> Aufgaben können einzelnen Kindern oder Gruppen gezielt zugewiesen werden – Schwierigkeitsgrade sind für Schülerinnen und Schüler nicht sichtbar, für die Lehrkraft aber steuerbar.</li>



<li><strong>Transparenz für Lehrkraft und Eltern:</strong> Arbeitsstände, Abgaben und Korrekturen sind jederzeit einsehbar; ein Code im Hausaufgabenheft ermöglicht Eltern niedrigschwelligen Zugang – auch bei Krankheit des Kindes.</li>



<li><strong>Selbstständigkeit fördern:</strong> Kinder werden schnell routiniert im Umgang mit der Plattform; die Lehrkraft gewinnt Zeit für individuelle Unterstützung statt allgemeiner Aufgabenklärung.</li>



<li><strong>Alternative Bewertung:</strong> Im Rahmen eines Schulversuchs werden Portfolios mit Worturteilen und Abzeichen als Ergänzung zur klassischen Benotung in Nebenfächern genutzt.</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-process"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Tools</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Einrichtung und Kursverwaltung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Lehrkräfte legen ein Lehrerkonto an und erstellen Kurse für ihre Klassen. Schülerinnen und Schüler erhalten einen Anmeldecode (auch als QR-Code), mit dem sie direkt einsteigen – keine E-Mail-Adresse erforderlich. Die Einrichtung ist in wenigen Schritten erledigt; ein ausführlicher Einstieg ist nicht nötig. Für den Anfang empfiehlt es sich, in der ersten oder zweiten Stunde nur ein bis zwei Aufgaben einzustellen und die Plattform gemeinsam kennenzulernen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufgabenformate</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Learning View unterstützt eine breite Palette an Formaten: eingebettete Videos (Werbung wird automatisch ausgeblendet), PDF-Arbeitsblätter zum Ankreuzen, Foto-Aufgaben, Audio- und Videoaufnahmen, Schreibaufgaben, Selbsttests und eingebundene Learning Apps. Die Farbcodierung hilft bei der Orientierung: Pflichtaufgaben erscheinen in der Fachfarbe, Zusatzaufgaben in Gelb. Schwierigkeitsgrade werden mit Punkten markiert (1 = einfacher, 2 = anspruchsvoller).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder geben Aufgaben per Foto, Audio, Video, Text oder direkt ausgefülltem PDF ab. Die Lehrkraft gibt Feedback per Häkchen, schriftlichem Wortfeedback oder weist Aufgaben zur Überarbeitung zurück.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterrichtsablauf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein typischer Ablauf: Der Mediendienst holt die iPads, im Sitzkreis werden die aktuellen Lernaufgaben gemeinsam angeschaut, dann beginnt die freie Arbeitsphase. Die Lehrkraft begleitet als Lernbegleiterin; Expertenkinder, die schneller fertig sind, helfen anderen. Am Ende steht eine kurze Reflexionsrunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Feedback erscheint oft erst am Folgetag. Kinder sollten dazu angehalten werden, regelmäßig in Arbeitsphasen nachzuschauen. Mündliches Feedback im Unterricht wird dadurch nicht ersetzt, sondern ergänzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Portfolios und Bewertung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Portfolios können persönlich oder gemeinsam (z. B. als Gruppenportfolio) geführt werden. Im Schulversuch werden sie in Nebenfächern für alternative Bewertungsformen genutzt: Worturteile beschreiben Lernentwicklung, Abzeichen markieren Kompetenzschritte. Die optionale Lehrerfrage-Funktion (Chat) sollte mit festen Bearbeitungszeiten verbunden werden, da keine E-Mail-Benachrichtigung erfolgt.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-tips"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Tipps &amp; Stolpersteine</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Urheberrecht:</strong> Beim Digitalisieren von Arbeitsblättern ist das Urheberrecht zu beachten; Absprachen mit Kolleginnen und Kollegen schriftlich festhalten.</li>



<li><strong>Feedback-Timing:</strong> Kinder sehen Rückmeldungen oft erst am nächsten Tag. Mündliches Feedback im Unterricht bleibt unverzichtbar; digitales Feedback ergänzt es.</li>



<li><strong>Medienmix beibehalten:</strong> Learning View ersetzt nicht Heft, Buch oder analoge Phasen – ein ausgewogener Mix ist für alle Jahrgangsstufen sinnvoll.</li>



<li><strong>Einstieg niedrigschwellig halten:</strong> Nicht zu viele Aufgaben auf einmal einstellen. YouTube-Erklärvideos aus der Schweiz (Learning View hat dort eine breite Nutzerbasis) bieten gute Orientierung für Lehrkräfte.</li>



<li><strong>Learning View und Lernsax:</strong> Learning View ist kein Ersatz für Lernsax – es übernimmt das Lernmanagement, nicht die Kommunikation mit Eltern oder die Notenverwaltung.</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-transfer"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Übertragbarkeit</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Altersstufen:</strong> Von Klasse 1 bis in weiterführende Schulen einsetzbar; Aufgabenformate und Schwierigkeitsgrade sind flexibel anpassbar.</li>



<li><strong>Fortbildung:</strong> Einführungsworkshops sind über MPZ, Kompass oder SchilF anfragbar; Erklärvideos auf YouTube (insbesondere aus dem schweizerischen Bildungskontext) bieten niedrigschwelligen Einstieg.</li>
</ul>
</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxisperle: KI-Toolbox – ausgewählte Tools für den Unterricht</title>
		<link>https://www.mpz-dresden.de/ki-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Häcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:12:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung und Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[forum digitale schule]]></category>
		<category><![CDATA[ki]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpz-dresden.de/?p=8886</guid>

					<description><![CDATA[**Digitale Schule &#124; KI &#124; Tools &#124; Unterricht &#124; Medienkompetenz** Dieses Praxisbeispiel setzt einem häufigen Problem in der schulischen KI-Diskussion etwas entgegen: der Überforderung durch eine kaum überschaubare Zahl neuer Tools. Statt möglichst vollständige Marktübersichten anzu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group mpz-section-context"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Kontext</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Praxisbeispiel setzt einem häufigen Problem in der schulischen KI-Diskussion etwas entgegen: der Überforderung durch eine kaum überschaubare Zahl neuer Tools.</li>
<li>Statt möglichst vollständige Marktübersichten anzubieten, steht hier die begründete Auswahl weniger, unterrichtstauglicher Anwendungen für Lernende und Lehrkräfte im M&#8230;</li>
<li>Das Beispiel zeigt, wie Schulen mit klaren Auswahlkriterien, realistischen Lizenzmodellen und didaktischer Einbettung vom unverbindlichen Ausprobieren zu einer verläss&#8230;</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-goals"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Überforderung reduzieren:</strong> Aus der Fülle verfügbarer KI-Tools werden wenige ausgewählt, die zum Schulkontext, zu bestehenden Lizenzen und zu konkreten Unterrichtszielen passen.</li>
<li><strong>Schülerinnen und Schüler pädagogisch begleitet an KI heranführen:</strong> Tools mit Schüler-Zugang und Lehrkraft-Einsicht (z. B. Phobitz) ermöglichen transparente, begleitete Nutzung statt unkontrollierter Privatnutzung.</li>
<li><strong>Konkrete Anwendungsfälle verankern:</strong> Präsentationen erstellen (Gamma), Materialien aufbereiten (NotebookLM), Feedback generieren (Fobitz), Bilder gezielt anpassen (Gemini) – jedes Tool hat einen klaren Einsatzort im Unterricht.</li>
<li><strong>Kritische Medienkompetenz entwickeln:</strong> Am Beispiel von Bildanalyse-KI und Avatar-Tools werden Fragen nach Datenschutz, Manipulation und KI-Wahrnehmung zum Unterrichtsgegenstand.</li>
<li><strong>Einsatzorte systematisch klären:</strong> Das Schaubild nach Falk hilft, Aufgaben den vier Dimensionen zuzuordnen: ohne KI beherrschen – mit KI erweitern – KI als Lernbegleitung – KI grundlegend verstehen.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-process"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Tools</h2>


<h3 class="wp-block-heading">Auswahlprinzip</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Der erste Schritt ist Reduktion: Nicht jedes neue Tool erproben, sondern gezielt fragen – passt es zu unseren Lernzielen, ist es kostenlos oder über eine Schullizenz zugänglich, können Schülerinnen und Schüler es eigenständig nutzen? Das Ziel ist eine kleine, stabile Tool-Auswahl, die im Unterricht zuverlässig funktioniert.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Tools im Überblick</h3>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Phobitz</strong> (mit Schullizenz) bietet Schüler-Zugänge, bei denen Lehrkräfte einsehen können, was eingegeben wird. Das ermöglicht pädagogische Begleitung – „Was hast du gepromptet, und warum?&#8220; – statt Verbot. Das sichtbare Prompt-Log hat sich als wirksames Korrektiv bewährt.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gamma</strong> erstellt Präsentationen aus Texteingaben oder Gliederungen. Schülerinnen und Schüler kennen das Tool oft bereits aus dem Privatgebrauch; Lehrkräfte können gezielt nachfragen: „Womit hast du das gemacht, und was hast du selbst beigetragen?&#8220; Die andere Ästhetik gegenüber PowerPoint ist ein Gesprächsanlass für Designentscheidungen.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>NotebookLM</strong> (Google) verarbeitet eigene Materialien – Texte, Fotos, Audios – und erstellt daraus Zusammenfassungen, vereinfachte Versionen oder Audiodialoge. Besonders nützlich für die Differenzierung: Komplexe Texte werden in zugänglichere Formate übersetzt, ohne den Inhalt zu verlieren.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fobitz</strong> ist eine KI-gestützte Feedback-Anwendung, die Schülerinnen und Schülern strukturiertes Feedback zu eigenen Texten oder Produkten gibt. In Kombination mit einer Bettermarks-Lizenz kann sie ggf. bereits vorhanden sein.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemini</strong> (Google) eignet sich für gezielte Bildanpassungen: Eine Vorlage bleibt bestehen, eine einzelne Sache wird verändert – das ist konsistenter als bei anderen Bildgenerierungstools. Für präzises Prompten und Vergleichen gut geeignet.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Kritische Perspektive einüben</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Das Tool „They Can&#8217;t See Your Photos&#8220; (nur als Demo, nie mit echten Schülerfotos!) zeigt, welche Informationen KI aus einem Bild extrahieren kann: Standort, Stimmung, demographische Merkmale, Kaufkrafteinschätzung. Das erzeugt Betroffenheit und eröffnet produktive Diskussionen über Datenschutz, KI-Wahrnehmung und algorithmische Kategorisierung.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Tools wie hijan.com (Avatar-Erstellung in verschiedenen Sprachen) können ebenfalls als Einstieg in KI-Kritik genutzt werden – wer bin ich für eine KI, und wie werde ich dargestellt?</p>


<h3 class="wp-block-heading">Landeslösungen</h3>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kai (Sachsen):</strong> Aktuell nur für Lehrkräfte zugänglich; datenschutzkonform, aber in der Bedienung weniger intuitiv.</li>
<li><strong>Telly (NRW):</strong> Auch mit Schüler-Zugängen; eigene Kriterien und Einschränkungen einstellbar; die Oberfläche ist funktional, aber weniger ansprechend als kommerzielle Alternativen.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-tips"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Tipps &amp; Stolpersteine</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nicht hetzen:</strong> Tool um Tool zu testen stresst Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler gleichermaßen. Zwei bis drei Tools intensiv kennenlernen ist wertvoller als zehn Tools oberflächlich.</li>
<li><strong>Datenschutz bei Schüler-Zugängen:</strong> Keine persönlichen Google-Accounts für Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe nutzen – Schullizenzen oder Landeslösungen wählen.</li>
<li><strong>Gamma im Unterricht:</strong> Wenn Schülerinnen und Schüler Gamma kennen, das Gespräch nicht vermeiden, sondern produktiv nutzen: Was hat die KI gemacht, was du selbst gemacht hättest?</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-transfer"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Übertragbarkeit</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Andere Fächer:</strong> Gamma für Präsentationen, NotebookLM für Textdifferenzierung, Fobitz für Feedback, Gemini für Bildvisualisierungen – alle Tools sind fächerübergreifend einsetzbar.</li>
<li><strong>Ohne Schullizenz:</strong> Kostenlose Varianten sind zeitlich und umfänglich begrenzt; Landeslösungen prüfen. Lieber ein Tool wirklich nutzen als viele halbherzig ausprobieren.</li>
</ul>

</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxisperle: Selbstmanagement mit dem iPad</title>
		<link>https://www.mpz-dresden.de/ipad-selbstmanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[forum digitale schule]]></category>
		<category><![CDATA[ipads]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpz-dresden.de/?p=8884</guid>

					<description><![CDATA[**Digitale Schule &#124; Organisation &#124; Dateimanagement &#124; Lehrkräfte &#124; Bordmittel** Dieses Praxisbeispiel adressiert ein strukturelles Problem vieler iPad-Settings: Dateien verteilen sich über verschiedene Apps, To-dos landen in mehreren Listen, Tabs im Browser wuchern unkontrolliert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group mpz-section-context"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Kontext</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Praxisbeispiel adressiert ein strukturelles Problem vieler iPad-Settings: Dateien verteilen sich über verschiedene Apps, To-dos landen in mehreren Listen, Tabs&#8230;</li>
<li>Der Workshop zeigt, wie Lehrkräfte mit den vorinstallierten Bordmitteln des iPads – Dateien, Notizen, Erinnerungen, Kalender und Safari – ein einfaches, konsistentes O&#8230;</li>
<li>Das Ziel ist nicht maximale Digitalisierung, sondern ein klares, zeitsparendes System, das sich im Schulalltag bewährt.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-goals"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dateien zentral verwalten:</strong> Fotos, Videos, Arbeitsblätter und Audios aus verschiedenen Quellen in einem einzigen Ordner zusammenführen – kein Suchen mehr in einzelnen Apps.</li>
<li><strong>Schnelle Notizen und To-dos:</strong> Unterrichtsrelevante Informationen sofort festhalten, strukturieren und bei Bedarf mit Kolleginnen und Kollegen teilen.</li>
<li><strong>Terminerinnerungen mit Anhang:</strong> Wichtige Unterlagen (z. B. Vertretungsmaterial) direkt im Kalendertermin hinterlegen; Vertretungspläne automatisch synchronisieren.</li>
<li><strong>Browser-Tabs strukturieren:</strong> Unterrichts-Tabs nach Stunden bündeln, um in der Stunde schnell das Richtige zur Hand zu haben.</li>
<li><strong>Ein System statt mehrerer paralleler Tools:</strong> Doppelarbeit und Datenverlust durch parallele, unstrukturierte Nutzung mehrerer Apps vermeiden.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-process"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Tools</h2>


<h3 class="wp-block-heading">Dateien-App: der zentrale Ablageort</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Die Dateien-App wird zum digitalen Ordnersystem für den Unterricht. Empfehlenswert ist ein Hauptordner „Unterricht&#8220; mit Unterordnern nach Themen, Klassen oder Fächern. Das Prinzip: Alles, was aus anderen Apps kommt (Fotos, Videos, Audiomemos, PDFs), wird über „Teilen → In Dateien sichern&#8220; dorthin übertragen. Von dort aus kann es direkt in Keynote, Pages oder andere Apps eingefügt werden – über „Aus Dateien&#8220; statt aus der Foto-App. Die Foto-App kann so regelmäßig geleert werden, ohne dass Unterrichtsmaterial verloren geht.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Notizen-App: schnell und strukturiert</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Die Notizen-App eignet sich für spontane Unterrichtsideen, Besprechungsnotizen und strukturierte Listen. Neben einfachem Text unterstützt sie Tabellen, eingefügte Fotos, Audiodateien und Anhänge. Handschriftliche Eingaben mit dem Apple Pencil lassen sich automatisch in Maschinenschrift umwandeln (Stift-Symbol → A). Ordner und Datumsgruppierung halten die Notizen überschaubar.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Erinnerungen: To-dos organisieren und teilen</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Die Erinnerungen-App ersetzt analoge To-do-Listen. Listen lassen sich nach Wochentagen oder Projekten strukturieren – z. B. eine Liste „Klassenfahrt&#8220;, die mit einer Kollegin oder einem Kollegen geteilt und gemeinsam bearbeitet wird (Apple-ID erforderlich). Erledigte Aufgaben werden abgehakt, fällige Aufgaben erscheinen als Benachrichtigung. Seit iOS 18 sind Kalender und Erinnerungen in einer App vereint, was Doppelpflege reduziert.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Kalender: Termine mit Kontext</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Im Kalender können Termine nicht nur angelegt, sondern mit Anhängen versehen werden – z. B. das Vertretungsarbeitsblatt direkt im Termin. Wer Webuntis nutzt, kann den Kalender-Link des Vertretungsplans abonnieren: Änderungen erscheinen automatisch, ohne manuellen Abgleich. Ein gemeinsamer (nur lesbarer) Kollegiumskalender für Konferenzen und schulische Termine ersetzt das Aushang-Prinzip.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Safari: Tabs nach Stunden bündeln</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Tab-Gruppen in Safari strukturieren Browser-Tabs nach Unterrichtsstunden oder Themen – z. B. „Stunde 1/2&#8243;, „MPZ&#8220;, „Klasse 9b Projekt&#8220;. Tabs werden über langes Drücken → „Zu Tab-Gruppe bewegen&#8220; zugeordnet. In der Stunde öffnet man nur die relevante Gruppe; der Rest bleibt aus dem Blickfeld.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Goodnotes als Alternative</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Wer das Heft-Metapher-Prinzip bevorzugt, kann auf GoodNotes zurückgreifen. GoodNotes for School ist für Bildungseinrichtungen kostenlos (Lizenz über Administrator/Relution eintragen). Ein manuelles Backup als einzelne Datei stellt die gesamte Struktur wieder her. Wichtig: Nicht Notizen und GoodNotes parallel und unstrukturiert nutzen – das führt zu Datenverlust und Doppelarbeit. Ein System wählen und konsequent nutzen.</p>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-tips"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Tipps &amp; Stolpersteine</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ein System wählen:</strong> Die parallele Nutzung mehrerer Notiz- und Kalender-Apps erzeugt mehr Aufwand als sie spart. Besser: ein Tool für Notizen, ein Tool für Termine – und das konsequent.</li>
<li><strong>Kalender + Erinnerungen (seit iOS 18):</strong> Die Zusammenführung beider Apps in einer Oberfläche reduziert Doppelpflege spürbar. Wer noch iOS 17 nutzt, pflegt beide Apps weiterhin getrennt.</li>
<li><strong>Vertretungsmaterial als Kalenderanhang:</strong> Das ersetzt das Hinterlassen physischer Materialien und funktioniert auch spontan bei kurzfristigen Ausfällen.</li>
<li><strong>GoodNotes-Lizenz:</strong> Muss über den Schuladministrator (Relution) eingetragen werden; ohne das läuft die Schulversion nicht. Vor der Einführung im Kollegium koordinieren.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-transfer"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Übertragbarkeit</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ohne Apple-Geräte:</strong> Die Grundprinzipien – zentraler Unterrichtsordner, Listen-Tool für To-dos, Tabs nach Stunden bündeln – lassen sich mit OneNote, Google Keep und Chrome-Profilen auf anderen Plattformen umsetzen.</li>
<li><strong>Im Kollegium:</strong> Ein gemeinsamer (lesbarer) Kalender für Konferenzen und schulische Termine sowie geteilte Erinnerungslisten für Projekte oder Klassenfahrten entlasten die informelle Kommunikation im Team.</li>
</ul>

</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxisperle: KI im Unterricht – Ideen und Dimensionen</title>
		<link>https://www.mpz-dresden.de/ki-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:12:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung und Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[forum digitale schule]]></category>
		<category><![CDATA[ki]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpz-dresden.de/?p=8885</guid>

					<description><![CDATA[**Digitale Schule &#124; KI &#124; Unterricht &#124; Kompetenzen &#124; Assessment** Dieses Praxisbeispiel behandelt den didaktisch reflektierten Einsatz von KI-Tools mit Lernenden – nicht nur zur Unterrichtsvorbereitung durch Lehrkräfte. Ausgangspunkt ist die Frage, wie leicht verfügbare Werkzeuge]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group mpz-section-context"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Kontext</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Praxisbeispiel behandelt den didaktisch reflektierten Einsatz von KI-Tools mit Lernenden – nicht nur zur Unterrichtsvorbereitung durch Lehrkräfte.</li>



<li>Ausgangspunkt ist die Frage, wie leicht verfügbare Werkzeuge wie ChatGPT die bisherige Praxis von Leistungsnachweisen verändern und was das für Unterricht bedeutet.</li>



<li>Das Beispiel stellt ein Kompetenzmodell vor, das mehrere Dimensionen verbindet: Grundwissen ohne KI aufbauen, KI lernförderlich nutzen, KI grundlegend verstehen und Lernprozesse transparent dokumentieren.</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-goals"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kompetenzdimensionen bewusst unterscheiden:</strong> Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler klären gemeinsam, was ohne KI beherrscht werden muss, wo KI sinnvoll erweitert, und was ein grundlegendes Verständnis von KI-Funktionsweise bedeutet.</li>



<li><strong>Prozess sichtbar machen statt nur Ergebnis bewerten:</strong> Dokumentation von Prompts, mündliche Erklärungen und das Zeigen von Zwischenschritten werden als eigenständige Kompetenzform etabliert.</li>



<li><strong>Kreative KI-Nutzung erproben:</strong> Bildgenerierung für Vokabelvisualisierungen, Lernplakate und präzise Beschreibungsaufgaben machen KI zum Werkzeug für aktives, reflektiertes Lernen.</li>



<li><strong>KI-Fehler als Lernanlass nutzen:</strong> Falsche oder unpassende KI-Outputs werden zum Ausgangspunkt für Analyse, Diskussion und präziseres Formulieren.</li>



<li><strong>Grundverständnis aufbauen:</strong> Schülerinnen und Schüler verstehen, dass KI keine Suchmaschine ist und keine Fakten „kennt&#8220;, sondern Wahrscheinlichkeiten berechnet – und können das an eigenen Beispielen zeigen.</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-process"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Tools</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Einstieg: Was kann KI – und was nicht?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einstieg erfolgt über eine gemeinsame Erkundung mit der Klasse: „Wie viele E&#8217;s hat das Wort Erdbeere?&#8220; – KI-Systeme zählen Buchstaben oft falsch, weil sie nicht zeichenweise denken, sondern Wahrscheinlichkeiten über Wortfolgen berechnen. Diese Erfahrung schafft ein erstes, belastbares Grundverständnis und öffnet die Diskussion darüber, wofür KI taugt und wofür nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Transparent gemacht wird von Beginn an: Manches erarbeiten wir ohne KI – damit wir wissen, was wir selbst können. Manches holen wir uns mit KI dazu. Diese Unterscheidung zieht sich durch alle Aufgabenformate.</p>



<h3 class="wp-block-heading">KI kreativ und fachlich einsetzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bildgenerierung</strong> (z. B. mit Google Gemini oder ChatGPT) eignet sich für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vokabelvisualisierungen</strong> – z. B. Mengenangaben im Französischunterricht als Bild darstellen lassen</li>



<li><strong>Lernplakate im Social-Media-Stil</strong> – Schülerinnen und Schüler gestalten Inhalte für ein gedachtes Instagram-Profil</li>



<li><strong>Versuchsaufbau beschreiben</strong> – Die Aufgabe lautet: Beschreibe den Versuch so genau, dass die KI ein passendes Bild erzeugt. Dann wird das KI-Bild mit dem realen Aufbau verglichen: Was stimmt? Was fehlt? Diese Dialektik schult präzises Beobachten und Formulieren und ist auf viele Fächer übertragbar.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prompts dokumentieren lassen:</strong> Schülerinnen und Schüler halten fest, was sie eingegeben haben, welche Ergebnisse sie erhalten haben und was sie verändert haben. Diese Dokumentation wird Teil der Bewertung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kompetenzmodell und Assessment</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kompetenzraster (nach Falk u. a.) unterscheidet Niveaustufen in den Bereichen Verstehen, Reflektieren und Mitgestalten. Es dient als Orientierungsrahmen – nicht als Checkliste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ergebnisorientierte Prüfungsformate durch KI leicht umgehbar sind, rückt die Prozessdokumentation in den Vordergrund: Was hast du gepromptet? Wie bist du vorgegangen? Kannst du das Ergebnis erklären? Auch unter dem Druck von Zentralprüfungen lassen sich Prozessanteile und Reflexionselemente einbauen, wo es möglich ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tools im Überblick</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>ChatGPT / Google Gemini</strong> – Bildgenerierung, Textarbeit (Kostengrenzen bei öffentlichen Versionen beachten)</li>



<li><strong>Fobizz</strong> (Schullizenz) – Schülerinnen und Schüler erhalten Zugang; Lehrkraft kann einsehen, was gepromptet wurde – pädagogische Begleitung statt Verbot</li>



<li><strong>KAI (Sachsen)</strong> – Landeslösung, aktuell nur für Lehrkräfte</li>



<li><strong>telli (NRW)</strong> – auch mit Schüler-Zugängen, eigene Kriterien einstellbar</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-tips"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Tipps &amp; Stolpersteine</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kostengrenzen:</strong> Öffentliche Tools (Bildgenerierung, Abfragen) sind schnell ausgeschöpft. Schullizenzen und Landeslösungen vorab prüfen.</li>



<li><strong>KI ist keine Suchmaschine:</strong> Dieser Unterschied muss mit Schülerinnen und Schülern aktiv erarbeitet werden – am besten durch eigene Erfahrungen mit Fehlerausgaben.</li>



<li><strong>Assessment unter Prüfungsdruck:</strong> Wo Zentralprüfungen wenig Spielraum lassen, trotzdem Prozessanteile einbauen: Prompt-Dokumentation, kurze mündliche Erklärungen, Reflexion als Unterrichtsroutine.</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-transfer"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Übertragbarkeit</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Andere Fächer:</strong> Präzises Beschreiben (Versuchsaufbau, Kunstwerk, geographische Situation), Vokabelvisualisierung, Lernplakate – das Prinzip „prompten, vergleichen, reflektieren&#8220; ist fächerübergreifend einsetzbar.</li>



<li><strong>Ohne 1:1-Ausstattung:</strong> KI-Stationen für Gruppen einrichten; ein Gerät pro Gruppe reicht für Bildgenerierung und gemeinsame Reflexion.</li>



<li><strong>Landeslösungen einbeziehen:</strong> KAI (Sachsen) und telli (NRW) als schulrechtlich gesicherte Alternativen zu öffentlichen Tools prüfen; Fobizz für begleitete Schülerzugänge.</li>
</ul>
</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxisperle: Bettermarks – individuelle Arbeitsblätter und Hausaufgaben</title>
		<link>https://www.mpz-dresden.de/bettermarks-fds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helge Fleischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:11:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[bettermarks]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung und Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[forum digitale schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpz-dresden.de/?p=8881</guid>

					<description><![CDATA[**Digitale Schule &#124; Mathematik &#124; Differenzierung &#124; Lernstand &#124; Weiterführende Schule** Dieses Praxisbeispiel beschreibt den Einsatz der adaptiven Mathematikplattform Bettermarks in Klasse 6. Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, passgenaue Aufgabenpakete zu einzelnen Themen (z. B]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group mpz-section-context"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Kontext</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Praxisbeispiel beschreibt den Einsatz der adaptiven Mathematikplattform Bettermarks in Klasse 6.</li>
<li>Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, passgenaue Aufgabenpakete zu einzelnen Themen (z.</li>
<li>Brüche, Prozente) zusammenzustellen und als Hausaufgabe oder Übungseinheit zuzuweisen.</li>
<li>Schülerinnen und Schüler erhalten unmittelbares Feedback inklusive Erklärungen und Hilfestellungen; Lehrkräfte gewinnen einen datengestützten Überblick über Lernstände&#8230;</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-goals"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Individuell zusammengestellte Aufgabenpakete:</strong> Aus den verfügbaren Kategorien (z. B. Brüche erweitern, kürzen, darstellen) werden gezielt einzelne Aufgabentypen kombiniert – kein vorgefertigtes Paket, sondern passgenaue Auswahl.</li>
<li><strong>Sofortiges Feedback für Schülerinnen und Schüler:</strong> Direkt nach jeder Aufgabe erhalten sie Rückmeldung, Erklärungen, Tipps und bei Bedarf die Lösung (die dann als falsch gewertet wird).</li>
<li><strong>Datengestützte Unterrichtsvorbereitung:</strong> Die Lehrkraft sieht, wer was bearbeitet hat, wie erfolgreich, und welche Aufgaben besonders viele Fehler produziert haben – die „Top 5 Fehler&#8220; werden direkt angezeigt.</li>
<li><strong>Wissenslücken sichtbar machen:</strong> Schülerinnen und Schüler sehen eigene Schwachstellen und können gezielt nachüben; Bettermarks schlägt passende Übungsaufgaben vor.</li>
<li><strong>Unterrichtszeit für Besprechung nutzen statt für Kontrolle:</strong> Weil die Korrektur digital erfolgt, kann die Stunde mit den identifizierten Fehlerschwerpunkten beginnen statt mit dem Vergleichen von Lösungen.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-process"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Tools</h2>


<h3 class="wp-block-heading">Arbeitsblatt erstellen</h3>


<p class="wp-block-paragraph">In der Bettermarks-Oberfläche wird ein Thema ausgewählt (z. B. Brüche). Innerhalb des Themas sind Kategorien aufgelistet (Erweitern, Kürzen, Darstellung usw.). Über das Stiftsymbol neben einer Aufgabe wird sie dem Arbeitsblatt hinzugefügt; Reihenfolge und Zusammenstellung sind frei wählbar. Das fertige Arbeitsblatt erhält einen Namen und wird in einem Ordner gespeichert.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Die von Bettermarks angegebene Bearbeitungszeit ist in der Praxis oft zu knapp – für Klasse 6 empfiehlt es sich, das Doppelte bis Dreifache einzuplanen, da Maus und Tastatur noch langsamer bedient werden als von Erwachsenen erwartet.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Zuweisung und Bearbeitung</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Über die „To-dos&#8220;-Funktion wird das Arbeitsblatt ausgewählt, ein Zeitraum festgelegt (nur heute oder z. B. 7 Tage für Hausaufgaben) und einer Klasse zugewiesen. Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Aufgaben am PC oder Tablet; nach jeder Aufgabe erscheint sofortige Rückmeldung. Wer die Lösung aufruft, bekommt sie – aber die Aufgabe zählt als falsch. Das ist transparent und vermeidet Trickserei.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Auswertung und Teilen</h3>


<p class="wp-block-paragraph">In der Lehrkraft-Auswertung sind pro Schüler und pro Klasse Bearbeitungsquote und Erfolgsrate einsehbar; die Ansicht lässt sich als Excel exportieren. Besonders hilfreich: die Anzeige der „Top 5 Fehler&#8220; für das gesamte Arbeitsblatt – ein direkter Einstieg in die nächste Unterrichtsstunde.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Fertige Arbeitsblätter können per Code mit Kolleginnen und Kollegen geteilt werden; eine gemeinsame Ordnerstruktur im Fachbereich spart langfristig Zeit.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Zugang ohne Gerät zu Hause</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben zu Hause Zugang zu einem Gerät. Eine mögliche Lösung: im Elternbrief die Plattform erklären, Vorteile benennen und die Option anbieten, Bettermarks-Aufgaben in der Schulbibliothek oder im Nachmittagsangebot zu bearbeiten. Alternativ kann ein Laptop ausgeliehen werden.</p>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-tips"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Tipps &amp; Stolpersteine</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bearbeitungszeit unterschätzen:</strong> Besonders in Klasse 5 und 6 sollte die Zeitvorgabe großzügig sein – Eingabe per Maus und Tastatur dauert länger als erwartet.</li>
<li><strong>Elternkommunikation:</strong> Ein erklärender Elternbrief mit pädagogischer Begründung und konkreten Nutzungshinweisen reduziert Rückfragen und erhöht die Akzeptanz.</li>
<li><strong>Grundschule:</strong> Die Bettermarks-Lizenz ist im Freistaat aktuell auf weiterführende Schulen beschränkt; Inhalte für Klasse 3/4 sind vorhanden. Grundschulen können über den Schulförderverein oder direkt beim Hersteller eine Lizenz anfragen.</li>
<li><strong>Einführung im Kollegium:</strong> Eine Person einarbeiten, die das Wissen weitergibt; zentral angelegte Anmeldecodes für alle Klassen erleichtern Vertretungssituationen.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-transfer"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Übertragbarkeit</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vertretung und Ausfall:</strong> Wer zentral Klassenlisten mit Bettermarks-Zugängen anlegt, ermöglicht Vertretungslehrkräften einen sofortigen, sinnvollen Einsatz der Plattform.</li>
<li><strong>Arbeitsheft ersetzen:</strong> Einige Schulen rechnen die Kosten gegen Mathe-Arbeitshefte auf (Beispiel: ca. 6.000 €/Jahr für Hefte); Bettermarks kann in diesem Kontext eine kosteneffizientere und pädagogisch reichhaltigere Alternative sein.</li>
<li><strong>Kollegiale Nutzung:</strong> Arbeitsblätter über Codes teilen; gemeinsam eine Ordnerstruktur nach Themen und Klassenstufen aufbauen.</li>
</ul>

</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxisperle: Audio-Formate am iPad im Fachunterricht</title>
		<link>https://www.mpz-dresden.de/audio-formate-ipad/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[audio]]></category>
		<category><![CDATA[forum digitale schule]]></category>
		<category><![CDATA[ipads]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpz-dresden.de/?p=8880</guid>

					<description><![CDATA[**Digitale Schule &#124; Differenzierung &#124; Inklusion &#124; Medienkompetenz &#124; Gymnasium** Dieses Praxisbeispiel zeigt den systematischen Einsatz von Audio-Formaten im Fachunterricht eines Gymnasiums mit 1:1-iPad-Ausstattung in den Klassen 5 bis 13. Von kurzen Sprechaufgaben in Dokumenten ü]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group mpz-section-context"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Kontext</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Praxisbeispiel zeigt den systematischen Einsatz von Audio-Formaten im Fachunterricht eines Gymnasiums mit 1:1-iPad-Ausstattung in den Klassen 5 bis 13.</li>
<li>Von kurzen Sprechaufgaben in Dokumenten über Experteninterviews mit der Sprachmemo-App bis hin zu mehrspurigen Podcast- und Balladenprojekten in GarageBand wird Sprach&#8230;</li>
<li>Das Format unterstützt gleichzeitig Differenzierung und Nachteilsausgleich und ist mit einfacher Aufnahmetechnik gut auf andere Schulformen übertragbar.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-goals"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sprache und aktives Zuhören fachlich integrieren:</strong> Audio-Formate machen Sprachkompetenz in Fächern sichtbar, in denen sie oft unsichtbar bleibt – z. B. beim genauen Beschreiben, Erklären oder Interpretieren.</li>
<li><strong>Differenzierung durch Wahl des Ausdrucksmittels:</strong> Schülerinnen und Schüler wählen oder erhalten zugewiesen, ob sie eine Aufgabe schriftlich, handschriftlich oder per Audioaufnahme bearbeiten.</li>
<li><strong>Nachteilsausgleich niedrigschwellig umsetzen:</strong> Für Schülerinnen und Schüler mit LRS, Autismus-Spektrum oder anderen Bedarfen bieten Audio-Abgaben eine inklusive Alternative ohne gesonderte Sonderregelungen.</li>
<li><strong>Selbstreflexion anbahnen:</strong> Das eigene Vorlesen aufnehmen und anhören – z. B. vor dem Vorlesewettbewerb – schult Selbstwahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit.</li>
<li><strong>Medienkompetenz durch Produktion stärken:</strong> Podcasts, Balladenvertonungen und Experteninterviews machen Schülerinnen und Schüler zu Produzierenden statt zu Konsumierenden.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-process"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Tools</h2>


<h3 class="wp-block-heading">Stufe 1 – Sehr niedrigschwellig: Audio in Pages und Keynote</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Audio-Aufnahmen lassen sich direkt in Pages- und Keynote-Dokumente einbetten – ohne zusätzliche App, ohne Export. Mögliche Aufgabenformate:</p>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vorleseübungen:</strong> Schülerinnen und Schüler nehmen sich beim Lesen auf und hören sich selbst zu – wirkungsvolle Vorbereitung auf den Vorlesewettbewerb.</li>
<li><strong>Lehrkraft-Feedback direkt ins Dokument:</strong> Kurze gesprochene Rückmeldungen in die Abgabedateien der Schülerinnen und Schüler einsprechen.</li>
<li><strong>Inhaltsangabe zu einem stummen Video:</strong> Das eingebettete Video läuft ohne Ton; die Aufgabe lautet: erkläre in ein bis zwei Minuten, was du siehst. Abgabewahl: Tippen, Stift oder Audio.</li>
</ul>


<h3 class="wp-block-heading">Stufe 2 – Sprachmemo</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Die Sprachmemo-App (auf Apple-Geräten vorinstalliert) bietet unkomplizierte Aufnahmen für Protokolle, Experteninterviews und kurze Erkläraufgaben. Beispiel: „Erkläre in einer Minute: Warum ist São Paulo eine Metropole mit zwei Gesichtern?&#8220; Die Aufnahmen können exportiert und in GarageBand weiterverarbeitet oder über ein KI-Tool in ein Textprotokoll umgewandelt werden.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Stufe 3 – GarageBand für komplexere Projekte</h3>


<p class="wp-block-paragraph">GarageBand ermöglicht mehrspurige Produktionen: Atmosphäregeräusche, Hintergrundmusik, gesprochener Text und Soundeffekte werden auf separaten Tonspuren kombiniert. Einsatzszenarien:</p>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Balladenvertonung:</strong> Eine Ballade erhält atmosphärische Unterlegung – Geräusche, Stimmung, Spreche. Die Textanalyse wird Teil der Produktionsentscheidung: Welche Atmosphäre passt zu welcher Strophe?</li>
<li><strong>Podcast-Produktion:</strong> Schülerinnen und Schüler recherchieren, interviewen, moderieren und schneiden.</li>
</ul>


<p class="wp-block-paragraph">Wichtig für beide Formate: Vor Produktionsbeginn eine klare Timeline und einen Strukturplan mit der Klasse erarbeiten. Ein DIN-A3-Spickzettel mit den wichtigsten GarageBand-Funktionen spart in der Arbeitsphase erheblich Zeit.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Organisation und Feedback</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Abgaben und Peer-Review laufen über das schuleigene Lernmanagementsystem (z. B. Lernsax). Feedback-Kriterien werden vor der Produktion gemeinsam mit der Klasse entwickelt. Die App „Teamhake&#8220; (ca. 2 €) wählt zufällig aus, wer eine Aufnahme präsentiert oder vorstellt – das entlastet die Lehrkraft und macht die Auswahl nachvollziehbar.</p>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-tips"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Tipps &amp; Stolpersteine</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mikrofonqualität:</strong> Das eingebaute iPad-Mikrofon reicht für die meisten schulischen Zwecke. Für ruhigere Aufnahmen funktionieren IKEA-Kallax-Stoffkisten als einfache „Tonstudios&#8220; überraschend gut.</li>
<li><strong>Hemmschwelle bei der eigenen Stimme:</strong> Die Regel „kein Auslachen&#8220; muss klar kommuniziert und konsequent durchgehalten werden. Für besonders sensible Schülerinnen und Schüler: Aufnahme alleine machen, Abspielen nur für die Lehrkraft – das kann als Nachteilsausgleich formalisiert werden.</li>
<li><strong>Rechtliches:</strong> Aufnahmen für den internen Unterricht und das schulische LMS sind ohne gesonderte Einwilligung nutzbar. Bei Veröffentlichung (Schulhomepage, Radio, öffentliche Plattformen) ist die schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten erforderlich.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-transfer"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Übertragbarkeit</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ohne 1:1-Ausstattung:</strong> Aufnahmen in Stationen oder Kleingruppen organisieren; ein Gerät pro Gruppe reicht für Podcast- und Balladenprojekte.</li>
<li><strong>Andere Lernmanagementsysteme:</strong> Abgabe und Peer-Feedback nach demselben Prinzip in Moodle, Learning View oder anderen Plattformen umsetzbar; das Strukturplan-Prinzip für Podcasts ist plattformunabhängig.</li>
<li><strong>Weitere Fächer:</strong> Audio-Feedback, kurze Erklärungen, Protokolle und vertonte Inhalte schließen in MINT-Fächern (Versuchsbeschreibung), Sprachen (Aussprache, Hörverstehen) und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern an.</li>
</ul>

</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxisperle: 3D-Druck in der Grundschule – räumliches Denken und MINT</title>
		<link>https://www.mpz-dresden.de/3d-druck-grundschule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung und Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[forum digitale schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpz-dresden.de/?p=8879</guid>

					<description><![CDATA[**Digitale Schule &#124; MINT &#124; Grundschule &#124; Problemlösen &#124; Kooperation** Dieses Praxisbeispiel zeigt, wie 3D-Druck in einer Grundschul-AG (Klasse 4) als niedrigschwelliger Einstieg in MINT-Lernen genutzt werden kann. In Kooperation mit dem MPZ Meißen entwerfen Kinder mit der browser]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group mpz-section-context"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Kontext</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Praxisbeispiel zeigt, wie 3D-Druck in einer Grundschul-AG (Klasse 4) als niedrigschwelliger Einstieg in MINT-Lernen genutzt werden kann.</li>
<li>In Kooperation mit dem MPZ Meißen entwerfen Kinder mit der browserbasierten Software Tinkercad eigene digitale Modelle und überführen diese in reale Druckobjekte.</li>
<li>Im Mittelpunkt stehen räumliches Denken, planvolles Vorgehen und problemlösendes Arbeiten.</li>
<li>Das Setting ist auch ohne eigenen 3D-Drucker umsetzbar – die Konstruktions- und Planungsphase hat eigenständigen didaktischen Wert.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-goals"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eigene 3D-Modelle entwerfen:</strong> Kinder entwickeln Ideen selbstständig und setzen sie digital um – kein bloßes Herunterladen oder Anpassen vorgefertigter Modelle.</li>
<li><strong>Räumliches Denken fördern:</strong> Der Umgang mit 3D-Körpern im digitalen Raum stärkt geometrisches Verständnis, das direkt an Lehrplaninhalte (z. B. Mathematik, Körper und Formen) anknüpft.</li>
<li><strong>Problemlösefähigkeit entwickeln:</strong> Lehrkräfte geben ein Ziel vor (z. B. ein funktionierendes Labyrinth), der Lösungsweg entsteht durch die Kinder – von der Skizze bis zum fertigen Objekt.</li>
<li><strong>Produktive Fehlerkultur erleben:</strong> Fehldrucke und konstruktive Mängel werden als Lernanlass genutzt; Kinder erfahren, dass Scheitern Teil eines Entwicklungsprozesses ist.</li>
<li><strong>Teamfähigkeit und Kreativität stärken:</strong> Gegenseitige Hilfe, gemeinsames Planen und das Gestalten individueller Objekte fördern soziale und kreative Kompetenzen.</li>
<li><strong>Interesse an MINT-Berufen wecken:</strong> Das Format schafft frühe Berührungspunkte mit technischen Tätigkeitsfeldern und zeigt den Weg vom digitalen Entwurf zum physischen Produkt.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-process"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Tools</h2>


<h3 class="wp-block-heading">Einstieg mit Tinkercad</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Als Designsoftware kommt <strong>Tinkercad</strong> zum Einsatz – kostenlos, browserbasiert und ohne Installation nutzbar (PC, Laptop oder Tablet). Lehrkräfte legen ein Klassenprojekt an; Schülerinnen und Schüler melden sich mit einem Klassencode an, ohne eigene E-Mail-Adresse. Das integrierte Lernprogramm ist auf Englisch, aber durch seine visuelle Gestaltung weitgehend selbsterklärend.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung folgt einem bewährten Ablauf: 1. <strong>Anmeldung und Lernprogramm</strong> – Kinder erkunden die Oberfläche eigenständig. 2. <strong>Freies Bauen</strong> – erstes Ausprobieren ohne Vorgaben, um ein Gefühl für das 3D-Koordinatensystem zu entwickeln. 3. <strong>Projekte mit klarer Aufgabenstellung</strong> – z. B. Schlüsselanhänger, Labyrinth, Stiftehalter, Namensschild mit Magneten, Tic-Tac-Toe-Brett oder Bilderleiste (ein Foto wird mit geometrischen Formen nachgestellt).</p>


<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Druck wird jedes Modell gemeinsam geprüft: Sind alle Teile korrekt miteinander verbunden? Passen die Maße zur realen Nutzung (z. B. „Passt ein Stift ins Loch?&#8220;)? Das Gespräch über Maßangaben in mm und cm ist dabei ein wichtiger Lernmoment – auf dem Bildschirm wirkt alles größer als es ist.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Vom Modell zum Druck</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Die fertige Tinkercad-Datei wird über einen <strong>Slicer</strong> (z. B. Bambu Slicer) in eine druckbare Datei umgewandelt. Im Beispiel wird ein <strong>Bambu Lab Mini Plus</strong> (ca. 850 €) genutzt, ergänzt durch ein Sicherheitsgehäuse (ca. 100 €). Als Material kommt weißes PLA-Filament zum Einsatz; die Kinder bemalen die fertigen Objekte anschließend mit Acrylmalstiften.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Schulische Rahmenbedingungen sind zu beachten: Viele Schulen untersagen Druckvorgänge über Nacht. Projekte sollten daher so dimensioniert sein, dass sie innerhalb einer Schulsitzung abgeschlossen werden können – einfache Objekte sind in einer Einheit fertig, komplexere benötigen mehrere Wochen.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zeitrahmen:</strong> ca. 1 Stunde pro Woche; einfache Projekte ca. 2 Einheiten, aufwändige mehrere Wochen. Zwei Lehrkräfte sind besonders am Anfang empfehlenswert.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Tinkercad ohne Drucker</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Tinkercad ist auch ohne 3D-Drucker sinnvoll einsetzbar – etwa für Geometrie (Würfelbauten, Körper beschreiben), Kunst (dreidimensionale Landschaften) oder Physik (Stabilität von Konstruktionen). Ergebnisse lassen sich am Bildschirmmodell präsentieren und besprechen.</p>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-tips"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Tipps &amp; Stolpersteine</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Druckdauer realistisch einschätzen:</strong> Lange Druckvorgänge (10–12 Stunden) sind im Schulalltag kaum realisierbar. Projektumfang frühzeitig mit den Kindern besprechen.</li>
<li><strong>Fehldrucke einplanen:</strong> Ablösungen von der Druckplatte sind häufig. Sprühkleber oder Leim (herstellerüblich) verbessern den Halt und können als Lernmoment genutzt werden.</li>
<li><strong>Maßstab thematisieren:</strong> Kinder haben oft kein Gespür für reale Millimetermaße. Vergleiche mit Alltagsgegenständen helfen vor dem Druckstart.</li>
<li><strong>Konstruktive Integrität prüfen:</strong> Alle Elemente eines Modells müssen korrekt verbunden und „versenkt&#8220; sein, damit der Druck gelingt.</li>
<li><strong>Kooperation mit dem MPZ:</strong> Das MPZ Meißen (oder vergleichbare Einrichtungen) kann bei Fortbildung, Gerätebeschaffung und Ideenaustausch unterstützen.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-transfer"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Übertragbarkeit</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ohne eigenen Drucker:</strong> Tinkercad kann vollständig für Modellierung, Geometrie und kreative Gestaltung genutzt werden. Drucke können optional über außerschulische Partner (MPZ, MakerSpace) realisiert werden.</li>
<li><strong>Andere Schularten und Jahrgänge:</strong> Das Prinzip „eigene Ideen entwerfen statt vorgefertigte Modelle anpassen&#8220; und „Lösungswege selbst erarbeiten&#8220; lässt sich auf die Sekundarstufe übertragen; Komplexität und Projektumfang sind anpassbar.</li>
<li><strong>Fächerverbindend:</strong> Neben MINT eignet sich das Format auch für Kunst, Technik und Werken sowie als Einstieg in handwerklich-technische Berufsfelder.</li>
</ul>

</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxisperle: Campus Cordis – selbstreguliertes Lernen und gelebte Digitalität</title>
		<link>https://www.mpz-dresden.de/campus-cordis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:42:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[digitales selbstlernen]]></category>
		<category><![CDATA[forum digitale schule]]></category>
		<category><![CDATA[moodle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpz-dresden.de/campus-cordis/</guid>

					<description><![CDATA[**Digitale Schule &#124; Gemeinschaftsschule &#124; Selbststeuerung &#124; Lernmanagement &#124; Inklusion &#124; BYOD** Campus Cordis ist ein schulweites Modell für selbstreguliertes Lernen, Digitalität und Inklusion an einer Gemeinschaftsschule. Digitale Werkzeuge – darunter Moodle, Nextcloud, Schullog]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group mpz-section-context"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Kontext</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li>Campus Cordis ist ein schulweites Modell für selbstreguliertes Lernen, Digitalität und Inklusion an einer Gemeinschaftsschule.</li>
<li>Digitale Werkzeuge – darunter Moodle, Nextcloud, Schullogin sowie iPads und BYOD-Geräte – sind fest in Unterrichtsstruktur, Lernplanung und kollegiale Zusammenarbeit e&#8230;</li>
<li>Jede Stunde folgt einem festen Phasenmodell aus Input, Zielfokussierung, individueller Erarbeitungszeit und Reflexion; täglich 90 Minuten individuelle Lernzeit ersetze&#8230;</li>
<li>Das Beispiel zeigt, wie gemeinsame Standards, eine Kultur des kollegialen Teilens und ein kritisch-pädagogischer Umgang mit BYOD nachhaltige Schulentwicklung befördern&#8230;</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-goals"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Selbstreguliertes Lernen strukturell verankern:</strong> Schülerinnen und Schüler planen, fokussieren und reflektieren jede Stunde und jeden Wochenrhythmus; Frustrationstoleranz und das Warten auf begrenzte Ressourcen werden als Lernhaltungen bewusst eingeübt.</li>
<li><strong>Einheitliche Kursstruktur für alle Fächer:</strong> Klassenkurse in Moodle vereinen Lernpläne, Inputs, Aufgaben und Abgaben – ohne Medienbrüche und ohne parallele Informationswege.</li>
<li><strong>Differenzierung durch Niveauzuweisung:</strong> Alle Schülerinnen und Schüler arbeiten mit demselben Lernplan, erhalten jedoch niveaudifferenzierte Aufgaben (HS/RS/Gym); Lösungen werden gestaffelt freigegeben.</li>
<li><strong>Individuelle Lernzeit als eigenständige Lernform:</strong> Schülerinnen und Schüler nutzen täglich 90 Minuten für selbstorganisiertes Arbeiten – Projekte, Nacharbeiten, Vorbereitung – ohne fachgebundene Zuweisung.</li>
<li><strong>BYOD kritisch und pädagogisch begleiten:</strong> Nicht alles Digitale ist besser. Wo Geräte überfordern oder ablenken, wird bewusst zurückgesteuert – bis hin zum Papierheft als legitimer Alternative.</li>
<li><strong>Kollegiale Zusammenarbeit als Schulkultur:</strong> Gemeinsame Lernpläne, Fachzirkel und geteilte Materialien sind Erwartung, keine Freiwilligkeit; Nextcloud für kollaborative Dateiarbeit, ein Wiki für durchsuchbare Protokolle.</li>
<li><strong>Inklusion strukturell mitdenken:</strong> Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf erhalten Unterrichtsmaterial in maschinenlesbaren Formaten; BYOD wird nach Schulung und Nutzungsvereinbarung eingeführt.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-process"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Tools</h2>


<h3 class="wp-block-heading">Das Unterrichts-Phasenmodell</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Jede Stunde folgt einem festen Rahmen:</p>


<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Begrüßung und Input</strong> – frontal, über Erklärvideos (Flip) oder eingebettete YouTube-Videos; kein Verlassen der Moodle-Oberfläche. 2. <strong>Zielfokussierung</strong> – Schülerinnen und Schüler benennen, was sie in dieser Stunde erreichen wollen. 3. <strong>Individuelle Erarbeitungszeit (IEZ)</strong> – freie Wahl von Thema, Sozialform, Arbeitsort und analog/digital. 4. <strong>Reflexion</strong> – Was habe ich erreicht? Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?</p>


<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend gibt es ein Lerntagebuch für die Wochenplanung und Coaching-Gespräche für die Jahresperspektive.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Moodle als Klassen-Betriebssystem</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Jede Klasse hat einen Klassenkurs, der alle Fächer umfasst. Der Aufbau ist standardisiert: oben der aktuelle Lernplan, darunter fachliche Inputs (z. B. Canva-Präsentationen), interaktive Inhalte (Learning Snack, H5P, eingebettete Videos) und Abgaben. QR-Codes verlinken direkt auf einzelne Aufgaben – auch ohne Navigation durch die Kursstruktur. Schülerinnen und Schüler behalten Zugriff auf Kursinhalte früherer Jahrgänge, was gezielte Wiederholung ermöglicht.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Schülerinnen und Schüler ohne BYOD erhalten den Lernplan als Ausdruck und holen sich Aufgaben gezielt am Schulgerät ab. Eine vollständige Digitalisierung aller Materialien ist kein Ziel – eine verbindliche Mindeststruktur pro Kurs schon. Wichtig: Kurse dürfen nicht dauerhaft öffentlich zugänglich bleiben, da sich sonst Unbefugte eintragen können. Eine klare Anleitung zur Kurspflege ist Pflichtlektüre für alle beteiligten Lehrkräfte.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Individuelle Lernzeit (ILZ)</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Im gebundenen Ganztag sind täglich 90 Minuten ILZ vorgesehen – als Ersatz für klassische Hausaufgaben. Lehrkräfte planen Input und Aufgaben pro Fach für eine Wochenspanne, ohne die ILZ-Zeit für ihr Fach fest einzuplanen. Die ILZ steht für Projekte, Vorbereitung, Nachholen und eigenständige Weiterarbeit – sie ist keine Pause und keine Freistunde.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Bei längerem Ausfall einer Lehrkraft springt die Parallelkollegin oder der Parallelkollege ein: Gleicher Lernplan, gleiche Inputs – der Unterricht läuft ohne inhaltlichen Verlust weiter.</p>


<h3 class="wp-block-heading">BYOD – pädagogisch begleitet</h3>


<p class="wp-block-paragraph">BYOD wird nicht unkritisch befürwortet. Schülerinnen und Schüler, die mit BYOD überfordert sind oder die Geräte nicht lernförderlich nutzen, können gezielt zurückgeführt werden – bis hin zum Papierheft. Das ist keine Niederlage, sondern eine pädagogische Entscheidung. Die Ausstattung kombiniert iPad-Tresore pro Klasse mit Leih-iPads, einem Laptop-Wagen und BYOD. Langfristig ist die Zielrichtung mehr Digitalität; kurzfristig gilt: Chancengleichheit zuerst – solange nicht alle Schülerinnen und Schüler eigenständig digital arbeiten können, müssen Lernpläne auch ausgedruckt verfügbar sein.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Nextcloud und Inklusion</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Nextcloud dient der kollaborativen Vorbereitung im Kollegium und als Ablageort für barrierefreies Unterrichtsmaterial. Schülerinnen und Schüler mit Sehbeeinträchtigung erhalten Materialien in maschinenlesbaren Formaten, die direkt über Nextcloud bereitgestellt werden.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Strukturen im Kollegium</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Feste Konferenzzeiten sind im Stundenplan verankert; Fachzirkel treffen sich wöchentlich. Protokolle werden als durchsuchbares Wiki geführt – mit einer Vorlage, die die Fachkonferenzleitung vorab ausfüllt. Das macht Beschlüsse dauerhaft auffindbar, nicht nur in der nächsten Sitzung. Materialien werden aktiv geteilt – das ist Erwartung, keine Freiwilligkeit, und wird bei der Bewerbung kommuniziert.</p>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-tips"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Tipps &amp; Stolpersteine</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aufbau braucht Zeit:</strong> Der erste Jahrgang erfordert erheblich mehr Vorbereitungsaufwand; nachfolgende Jahrgänge profitieren von den bestehenden Strukturen. Ideen aus anderen Bundesländern aktiv aufgreifen und adaptieren.</li>
<li><strong>Klasse 5, erstes Halbjahr:</strong> Die erste intensive Moodle-Einführungsphase ist Investition – danach läuft das System.</li>
<li><strong>Moodle-Kurspflege:</strong> Kurse nicht offen stehen lassen. Klare Regelung und Anleitung für alle Kolleginnen und Kollegen ist unerlässlich.</li>
<li><strong>ILZ-Überlastung:</strong> Es gibt keinen automatischen Ausgleichsmechanismus zwischen den Fächern. Offene Kommunikation im Fachzirkel ist notwendig – und die ehrliche Bereitschaft, eigene Ansprüche zurückzunehmen.</li>
<li><strong>BYOD-Ausfall:</strong> Ein kaputtes oder entladenes Gerät darf den Lernprozess nicht blockieren. Schulinterne Lösungen (Ersatzgerät, Papierplan) vorab klären.</li>
<li><strong>Konferenzzeiten als Bedingung:</strong> Ohne fest verankerte Zeiten für gemeinsame Vorbereitung ist das Modell nicht skalierbar. Die kollegiale Entscheidung für Zusammenarbeit muss explizit getroffen werden.</li>
</ul>

</div></div>



<div class="wp-block-group mpz-section-transfer"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">

<h2 class="wp-block-heading">Übertragbarkeit</h2>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Andere Schularten:</strong> Das Phasenmodell und Lernpläne sind auf andere Schulformen übertragbar; die Niveauzuweisung ist an den Gemeinschaftsschulkontext angepasst und muss entsprechend modifiziert werden.</li>
<li><strong>Halbtagsschulen:</strong> ILZ-Stunden lassen sich als freie Arbeitsphasen im Unterricht integrieren; das Phasenmodell funktioniert auch ohne Ganztag.</li>
<li><strong>Weniger Ausstattung:</strong> Das Prinzip „Planung, Warten, Teilen&#8220; funktioniert auch mit Klassensätzen statt BYOD; Nextcloud und Moodle sind geräteunabhängig.</li>
<li><strong>Kollegium ohne Teilungskultur:</strong> Eine einzelne Lehrkraft kann die Struktur aufbauen; ohne eine gemeinsam getragene Norm des Teilens bleibt die Wirkung begrenzt.</li>
</ul>

</div></div>
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