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Knapp 40 Lehrkräfte und Schulleitungen aus Dresdner Schulen aller Schularten fanden sich am 5. März 2026 im MPZ Dresden zusammen – und der Nachmittag machte schnell deutlich, wie viel erprobtes Wissen in den Kollegien steckt, das viel zu selten geteilt wird.
Ein Nachmittag voller Impulse
Der Rahmen war bewusst niedrigschwellig gehalten: keine Frontalvorträge, keine langen Präsentationen, sondern Praxisperlen aus dem echten Schulalltag. Ob 3D-Druck in der Grundschule mit Tinkercad, adaptive Mathematikaufgaben mit Bettermarks, selbstgesteuertes Lernen mit Moodle oder Learning View als digitale Lerntheke ab Klasse 1 – in den Impulsen steckte das Wesentliche: Es geht nicht um Tools um ihrer selbst willen, sondern darum, was Kinder und Jugendliche damit lernen und leisten können. Auffällig oft tauchte dabei ein roter Faden auf: Der Weg vom Konsumieren zum Gestalten. Ob Schülerinnen und Schüler eigene 3D-Modelle konstruieren statt vorgefertigte herunterzuladen, KI-generierte Bilder kritisch mit realen Versuchsaufbauten vergleichen oder gemeinsam ein digitales Buch erstellen, das sich am Ende zu einem Klassenergebnis zusammenfügt – überall zeigt sich, wie digitale Werkzeuge den Unterschied machen, wenn sie echte Denkarbeit auslösen.
Digitale Kompetenz aus Kopenhagen
Ein besonderer Impuls kam aus dem Ausland: Ein Kollege aus Kopenhagen berichtete von einem Projekt, das digitale Mündigkeit ins Zentrum rückt – eine Perspektive, die über den Werkzeuggedanken hinausgeht und fragt: Welche Kompetenzen brauchen junge Menschen, um eigenständig und kritisch an einer digitalen Gesellschaft teilzuhaben?

iPad-Workshops, Netzwerken – und ein Theaterstück
Drei iPad-Expertinnen und -Experten aus ganz Deutschland – selbst Lehrkräfte – boten praxisnahe Workshops zu konkreten Unterrichtsthemen. Und zum Abschluss überraschte ein Improvisationstheater: Es griff die Themen und Momente des Tages auf und brachte sie mit einer Portion Humor auf die Bühne. Lachen über den eigenen Schulalltag – das verbindet, manchmal mehr als jede Fortbildung. Schon in den Pausen entstanden bei Snacks und Getränken Gespräche, die weit über das „Wie funktioniert das Tool?“ hinausgingen – und beim gemütlichen Ausklang nach dem Programm wurden sie weitergeführt: Wie können wir Selbststeuerung wirklich lehren? Wie gehen wir mit KI in Prüfungssituationen um? Und was braucht es, damit digitale Konzepte im Schulalltag ankommen – und nicht nach zwei Wochen wieder verschwinden?
Die Praxisperlen zum Nachlesen
Was an diesem Nachmittag in kurzen Impulsen angerissen wurde, haben wir als ausfuehrliche Praxisbeispiele dokumentiert. Hier finden Sie konkrete Beschreibungen, Werkzeuge, Tipps und übertragbare Ideen – von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule: 3D-Druck in der Grundschule Audio-Formate am iPad im Fachunterricht Bettermarks im Mathematikunterricht Campus Cordis I – Selbstreguliertes Lernen und Digitalität Selbstmanagement mit dem iPad KI im Unterricht – Ideen und Dimensionen KI-Toolbox für den Unterricht Learning View als digitale Lerntheke Lernraum Plus – vom Nutzer zum Gestalter Digitales Selbstlernen mit Moodle iWorks mit Pages, Keynote und Numbers
Wenn Sie ein Thema davon interessiert – für Ihre Klasse, Ihr Kollegium oder eine schulinterne Fortbildung – sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten und begleiten Sie dabei.











